Wallfahrtskirche Maria Gernlinie01.GIF (627 Byte)

Maria Gern mit Untersberg

Von Berchtesgaden aus gesehen zieht sich dem Untersberg ein schmales Hochtal entgegen. Da und dort ein grüner Wiesenhang, die weiß gekalkte Wand eines Gehöfts und aus der Mitte des Einschnitts ein gebauschter Glockenturm: Maria Gern. Früher hieß es nur Gern, war später eine selbständige Gemeinde und gehört heute zur Gemeinde Berchtesgaden. Bereits im 17. Jahrhundert war die Gern eine beliebte und bekannte Bauernwallfahrt zu einem Marienbild, daher dann der spätere Name " Maria Gern". Maria Gern ist vorwiegend eine bäuerliche Gemeinde, erst in letzter Zeit haben sich mehr Landhäuser angesiedelt.
Manche Höfe kleben am steilen Wiesenhang, die letzten Höfe begleiten den Unterberg-Aufstieg. Prächtige aussichtsreiche Plätze heben Klapf- und Bischoflehen. Kirche, Gasthof, Mesnerhaus und ehemalige Schule bilden eine kleine malerische Gruppe, besonders der Kirche ist Stil und Anmut verliehen. Sie präsentiert sich in ländlich heiterem Rokoko, auch Altäre, Ornamentik und Kirchengitter gehören dem Rokoko an. von der Kirche aus bieten sich die beiden schönsten Blicke, der Untersberg mit seinen gewaltigen fleischroten Südabstürzen und in entgegengesetzter Richtung der Watzmann, umflossen vom Duft der ferne.

Maria Gern mit Watzmann

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